Protest hat gewirkt: Brenzbahn wird hochgestuft

Veröffentlicht am 30.05.2018 in Pressemitteilungen

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Chef der Landtagsfraktion, Andreas Stoch, hatte gemeinsam mit seinem Ulmer Kollegen Martin Rivoir das Elektrifizierungskonzept von Verkehrsminister Hermann (Grüne) kritisiert. Nun ist es offiziell, dass die Brenzbahn schon bis 2025 elektrifiziert werden soll.

Großen Protest hatte der erste Entwurf des Verkehrsministeriums zur Elektrifizierung des Schienennetzes in Baden-Württemberg in der Region hervorgerufen, wonach die Strecke zwischen Aalen und Ulm erst nach 2030 elektrifiziert werden sollte. In einem Schreiben beklagte Stoch gemeinsam mit Rivoir die mangelnden Perspektiven für die Elektrifizierung der Brenzbahn, die zentraler Bestandteil für den Aufbau der Regio-S-Bahn Donau-Iller sei. Auf lange Sicht wäre sie das einzige S-Bahnnetz in Baden-Württemberg, das nicht voll elektrifiziert ist, sondern teilweise noch mit Diesel betrieben wird. “Das wirft den Schienennahverkehr im östlichen Landesteil um Jahre zurück“, protestierte Stoch.

Dem persönlichen Schreiben ließ die SPD-Landtagsfraktion unter Führung von Stoch unmittelbar einen entsprechenden Antrag folgen, der das Konzept der Elektrifizierung im Land kritisch hinterfragt. Die nun vorliegende Antwort aus dem Verkehrsministerium zeigt, dass der Protest gefruchtet hat. Aufgrund des zunehmend bekundeten Interesses seitens der politischen Vertreter aus der Region werde die Brenzbahn im abschließenden Konzept hochgestuft, lautet die Antwort Hermanns auf die Frage, wie die Landesregierung die Folgen des bisherigen Elektrifizierungskonzepts für die Brenzbahn und die an ihrer Strecke liegenden Kommunen bewertet. Das bedeutet, dass eine vollumfängliche Elektrifizierung der Brenzbahn bis 2025 anstatt erst nach 2030 geplant ist. Ein paralleler Betrieb von Diesel und E-Betrieb auf der Regio-S-Bahn Donau-Iller sei nach Aussage des Ministers nicht zu befürchten.

„Unser massiver Protest gegen die ursprünglichen Pläne zur Elektrifizierung war erfolgreich, wie die Antwort auf unsere Anfrage zeigt“, freut sich Stoch. „Damit konnte die Benachteiligung unserer Region bei diesem Thema abgewendet werden.“ Stoch betont, dass neben der Elektrifizierung natürlich der abschnittsweise zweigleisige Ausbau auf der Tagesordnung bleiben muss. Sowohl der Ausbau als auch die Elektrifizierung sind notwendig, um mehr Menschen zur Nutzung der Brenzbahn und damit weg von der Straße zu bringen.

 
 

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