Niemand wollte eine Mauer bauen

Veröffentlicht am 09.11.2018 in Presse im Wahlkreis

Die letzte Sitzung des Bauausschusses vor der Sommerpause behandelte noch einmal das Thema Lärmschutzwand am DFB-Minispielfeld im Gaisental. Wegen der Klage eines Anwohners hatte der Gemeinderat im Januar einem Vergleich des Verwaltungsgerichts zugestimmt bis zum 15. September eine 5 Meter hohe und 23 Meter lange Lärmschutzwand zu errichten.

Für diese Wand hat die Verwaltung nun eine konkrete Planung vorgelegt – die auch die SPD-Fraktion positiv überrascht hat. Anstatt einer geraden Mauer wurde ein Zick-Zack-Verlauf gewählt. Dies lässt das Bauwerk weniger wuchtig erscheinen. Auf der Außenseite wird die Wand begrünt, auf der Innenseite kann sie zusätzlich als Kletterwand genutzt werden.

Neben der eigentlichen Wand wird auch noch ein neuer Bebauungsplan erstellt, der zukünftig die Lage und die Nutzung des Platzes rechtlich absichern soll. Und nachdem zuletzt auch noch der DFB nach mehrmaligem Nachbohren einer Dämmung der Banden zugestimmt hat, um auch noch den Lärm der anprallenden Bälle zu dämpfen, steht hoffentlich einer Weiternutzung des Minispielfeldes bald nichts mehr im Wege.

Schade nur, dass all das sein muss, um Anwohner vor Kinderlärm zu schützen. Lärm, der von einem Minispielfeld ausgeht, das schon länger existiert als die angrenzende Bebauung. Lärm, den ein Gericht als störender bewertet als beispielsweise das Türenschlagen auf dem benachbarten Parkplatz. Die Mauer wird gebaut – und jetzt kehrt hoffentlich Ruhe ein.

 
 

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