Kandidatur zum SPD-Landesvorsitz

Veröffentlicht am 22.11.2018 in Pressemitteilungen

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

heute Nachmittag habe ich im Rahmen einer Pressekonferenz in Stuttgart erklärt, dass ich mich am Samstag beim Landesparteitag in Sindelfingen als künftiger Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg zur Wahl stellen werde. In Anbetracht des äußerst knappen Ergebnisses der Mitgliederbefragung, der sich daraus ergebenden schwierige Situation und aus Verantwortung gegenüber unserer SPD und den Mitgliedern im ganzen Land habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen.

Daher möchte ich Euch mit diesem Schreiben meine Beweggründe erläutern:

Aus dem Ergebnis der Mitgliederbefragung, aber vor allem auch den Erfahrungen in den Gremien unserer Partei in den letzten Wochen und Monaten ergibt sich die zwingende Notwendigkeit für einen Neuanfang. Einen Neuanfang, der die Risse und Gräben in unserer Partei und das Denken und Handeln in Grüppchen und Strömungen überwindet. Nur wenn wir diese schwierige Situation gemeinsam überwinden, getragen von einer Kultur der Wertschätzung und des gegenseitigen Respekts, werden wir wieder erfolgreich sein. Und erfolgreich sein bedeutet, Politik zu machen, die den Menschen zeigt, dass die SPD ihre Sorgen und Nöte ernst nimmt und ihre Probleme löst.

Für diesen Neuanfang stehe ich und diesen will ich gemeinsam mit Euch schaffen! Ich habe bisher großen Wert auf meine Unabhängigkeit gelegt und gehöre keiner Strömung oder Gruppierung der Partei an. Daher richtet sich mein Angebot auch an die ganze Partei jenseits der bisher vorhandenen Lager. Ziel meiner Arbeit soll sein, allen in der Partei die Hand zu reichen und dadurch die Kraft, die wir in der Vergangenheit viel zu oft für interne Streitigkeiten aufgewendet haben, in die politische Arbeit und die Auseinandersetzung mit unseren politischen Gegnern zu investieren. Solidarität, auch im Umgang miteinander, darf nicht zur bloßen Floskel verkommen!

Und auch die Frage, warum ich erst jetzt kandidiere, möchte ich beantworten. Ich hatte ausge-schlossen, gegen die bisherige Landesvorsitzende Leni Breymaier anzutreten, weil wir in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet haben. Aus diesem Grund bin ich nicht gegen die bis-herige Landesvorsitzende angetreten, habe aber gefordert, dass sich in der Aufstellung der Landespartei dringend etwas verändern muss, damit wir eine bessere Zusammenarbeit und Verzahnung zwischen Landespartei und Landtagsfraktion hinbekommen. Nachdem die Mitglie-derbefragung eine knappe Mehrheit für Leni Breymaier zum Ergebnis hatte, sie aber ihren Rückzug erklärt hat, ist nun für mich eine neue Situation entstanden, in der ich meine Kandidatur erkläre.

Die SPD muss wieder die politische Kraft im Land werden, auf die die Menschen ihre Hoffnung stützen, wenn es um eine gute Zukunft geht. In einer Zeit, in der wir eine Perspektive für alle Menschen im Land brauchen, die nicht im Fokus der grün-schwarzen Klientelpolitik der Lan-desregierung stehen, können wir uns interne Querelen nicht leisten. Und auch den Vereinfachern und Hetzern von rechts muss die SPD mit aller Entschiedenheit und aller Kraft entgegentreten. Für unsere Vision einer gerechten Gesellschaft!

Dies ist mein Angebot an den Parteitag. Über Eure Unterstützung freue ich mich. Die Sozialdemokratie in Baden-Württemberg hat eine Zukunft – ich möchte sie gemeinsam mit Euch gestalten.

Herzliche Grüße

Euer Andi

 
 

Homepage Andreas Stoch

Online spenden

Online spenden

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Counter

Besucher:2
Heute:38
Online:3

Online spenden

Online spenden

WebsoziInfo-News

26.11.2020 11:22 Regine-Hildebrandt-Preis 2020 geht an zwei Vereine in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern
Der diesjährige Regine-Hildebrandt-Preis 2020 der SPD geht an den Verein „Fulda stellt sich quer“ (Hessen) sowie den Förderverein „Miniaturstadt Bützow“ (Mecklenburg-Vorpommern). Der Preis ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert.Manuela Schwesig, Schirmherrin des Regine-Hildebrandt-Preises: „Mit dem Preis wollen wir diejenigen für ihr zivilgesellschaftliches Engagement auszeichnen, die sich oft an der breiten Öffentlichkeit vorbei für unsere Werte

25.11.2020 11:26 Gewalt an Frauen – „Das Thema geht uns alle an“
Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hissen die SPD-Vorsitzende Saskia Esken und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil heute vor dem Willy-Brandt-Haus eine symbolische Fahne für die Opfer. Gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Maria Noichl erklären sie: Saskia Esken:„Frauen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben frei von Manipulation und frei von Gewalt.

24.11.2020 17:51 Wahlvorschlag zur Bundestagsvizepräsidentin
SPD-Fraktion schlägt Dagmar Ziegler als Bundestagsvizepräsidentin vor Der Pressesprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ali von Wangenheim teilt mit: „Dagmar Ziegler ist heute von der SPD-Bundestagsfraktion für die Wahl zur Bundestagsvizepräsidentin vorgeschlagen worden. Dagmar Ziegler wurde im zweiten Wahlgang ohne Gegenstimme gewählt.“

20.11.2020 19:01 Kurzarbeitergeld: Planungssicherheit für Beschäftigte und Unternehmen
Mit dem heute verabschiedeten Beschäftigungssicherungsgesetz wird die die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergelds verlängert. Außerdem bleibt ein Hinzuverdienst in Kurzarbeit bis Ende des nächsten Jahres möglich. Das Gesetz schafft neue Anreize und finanzielle Verbesserungen für Weiterbildung während der Kurzarbeit, damit Beschäftigte auch in Zukunft eine gute Perspektive haben. „Mit der Kurzarbeit bauen wir eine Brücke

20.11.2020 19:00 Johannes Fechner zur Einigung für Berufe der Rechtspflege
Bei weitem nicht jeder Anwalt hat ein hohes Einkommen! Die Koalitionsfraktionen haben sich auf die Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren geeinigt. Johannes Fechner erklärt, warum diese Einigung angemessen ist. „Die Koalitionsfraktionen haben sich auf die Erhöhung der Rechtsanwaltsgebühren geeinigt. Es ist gut, dass wir uns nach langen Beratungen auch mit den Bundesländern auf die Gebührenerhöhung für Rechtsanwälte

Ein Service von info.websozis.de