Bühnenproduktionen der Vereine- höhere Kosten bessere Förderungen

Veröffentlicht am 07.11.2018 in Presse im Wahlkreis

Immer ausgereifter werden die Bühnenproduktionen der Biberacher Vereine und Stiftungen, der Protagonisten der Biberacher Kulturszene. Immer ausgereifter werden Lichteffekte, Tonverstärkertechnik oder Großprojektoren. Zusammen mit der Hallenmiete haben sich die Kosten dadurch erheblich erhöht. Der Gemeinderat hat beschlossen die Förderungen entsprechend anzupassen. So bleiben die Kosten der Produktionen für die Vereine erschwinglich und das ist auch richtig so. 

Die Zahl der geförderten Aufführungen schwankt zwischen den Nutznießern sehr stark. So ist das Schützentheater zusammen mit Dramatischem Verein und Jugendkunstschule 233-mal (incl. Proben) dabei. Ein stattlicher Brocken auf den die kleinen Produktionen wie z.B. die des „Theater ohne Namen“ nur neidvoll blicken können und sich teure Ersatzlösungen (ohne Förderung) anmieten müssen. Heimatstunde und Museum widmen dem Thema „1968er Bewegung“ einen großen Raum. Aber gehört hier dann nicht auch das Theaterstück des „Theaters ohne Namen“ zum selben Thema, gleichermaßen dazu? 

Die SPD-Fraktion erhebt kein Veto bei der Förderung der Vereine, sondern wünscht sich zusätzliche Überlegungen auch zur Förderung kleiner Gruppierungen, die zur Vielfältigkeit in der Kulturszene beitragen können. Das Schützentheater hat seine Förderungen wahrlich verdient und wir wünschen allen Biberacher Bürgern „Scheene Schütza“.

 
 

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